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Österreichische Billardunion

Arnim Kahofer verteidigt Europameistertitel im Cadre 71/2

Arnim Kahofer verteidigt Europameistertitel im Cadre 71/2

11. März 2026 Andreas Kronlachner

11.03.2026. Arnim Kahofer hat bei der Carambol-Billard-Europameisterschaft in Antalya die klassische Disziplin Cadre 71/2 erneut dominiert und seinen Vorjahrestitel erfolgreich verteidigt.

Der Wiener, der sich zum EM-Auftakt bereits Bronze im Einband schnappte, absolvierte zunächst am vergangenen Montag seine Cadre-71/2-Vorrunde mit drei Siegen gegen den Franzosen Jean-François Florent (150:35), den Holländer Gert-Jan Veldhuizen (150:128) und den Griechen Nikolaos Gerassimopoulos (150:134).

Am gestrigen Finaltag legte Kahofer im Viertelfinale mit einem klaren 200:59-Erfolg gegen den Belgier Patrick Niessen weiter nach und erlaubte sich in dieser Partie nur einen einzigen Fehler. Im Semifinale merzte der Ausnahmekönner auch noch diese Unsauberkeit aus und produzierte die erforderlichen 200 Punkte vom Anstoß weg perfekt. Opfer war der Franzose Willy Gérimont, der der Vorstellung des Wieners nichts mehr entgegensetzen konnte.

Auch im Endspiel gegen den Spanier Esteve Mata war Kahofer auf dem Weg zu einer perfekten Partie, ehe eine Fehlent­scheidung bei der Lösungswahl seinen Lauf nach 152 Punkten beendete. Der große Vorsprung reichte aber am Ende zu einem eindeutigen 200:76 Erfolg und zum zweiten EM-Titelgewinn des Wieners in der großen Cadre-Disziplin. Kahofer markierte mit einem Punkteschnitt von 50.000, der Höchstserie von 200 und dem besten Einzelmatch auch alle Turnierbest­leistungen und war erstmals in seiner Karriere in der Lage, einen Europameistertitel erfolgreich zu verteidigen.

Arnim Kahofer war am EM-Finaltag im Cadre 71/2 eine Klasse für sich – Foto (c) Touch-PR/Helga Ackermann

„Ich bin überglücklich. Es gibt nichts Besseres, als einen Europameistertitel zu verteidigen. Das ist einfach eine Super­leistung, auf die ich extrem stolz bin. Ich habe aus den ersten beiden Bewerben zwei Medaillen geholt und hätte natürlich gern auch im Finale im Einband gespielt, aber da war ich nicht ganz so gut in meiner eigenen Regulierung. Ich habe im Großcadre schlussendlich viel lockerer agiert, nicht zu perfekt gespielt, aber sehr gut meine Fehler ausgehalten und ausgebessert, und ich war mental immer stark da.“

„Jetzt freue ich mich, einmal einen Tag Pause zu haben, wieder Kräfte zu sammeln, und dann liegt der Fokus auf Dreiband, wo ich meinen Erfolg vom letzten Jahr wiederholen möchte. Da bin ich in die Top 16 gekommen“, sagte Kahofer.

Die Medaillengewinner im Cadre 71/2 v.l.n.r.: Esteve Mata (2.), Arnim Kahofer (1.), Gert-Jan Veldhuizen (3.), Willy Gérimont (3.) – Foto (c) Touch-PR/Helga Ackermann

Österreichs zweiter Cadre-71/2-Starter, Michael Hikl, verbuchte in der Vorrunde nach seinem glücklosen Start im Einband seinen ersten EM-Matchsieg gegen den Tschechen Tomáš Cebula, den er klar mit 150:25 bezwang. In seinen weiteren Vor­rundenbegegnungen gegen den späteren Finalisten Esteve Mata und den Niederländer Raymund Swertz gab es für den Wiener aber nichts zu holen.

Michael Hikl gewann bei dieser EM im Cadre 71/2 seine erste Partie, verpasste aber gegen die starke internationale Konkurrenz den Viertelfinaleinzug – Foto (c) Touch-PR/Helga Ackermann

Mitterböck im Dreiband-Achtelfinale out
In der Dreiband-Konkurrenz der Damen feierte Vizestaatsmeisterin Helga Mitterböck am Montag in ihrer Vorrundengruppe mit einem 16:12-Erfolg in 50 Aufnahmen einen erfolgreichen Start gegen die Niederländerin Sylvia Eckel. Die anschließende 12:25-Niederlage in 36 Aufnahmen gegen Titelverteidigerin Charlotte Sørensen aus Dänemark brachte die Wienerin aber in eine schlechte Setzposition für das Achtelfinale, in dem sie gestern der mehrfachen Welt- und Europameisterin Therese Klompenhouwer deutlich mit 6:30 in nur 22 Aufnahmen unterlag.

Gewann ihr Eröffnungsmatch, war dann aber gegen die beiden Dreiband-EM-Vorjahresfinalistinnen ohne Chance – Helga Mitterböck – Foto (c) Touch-PR/Helga Ackermann

Artistik-Titel an Lokalmatador Barış Çin – Vorrundenaus für Dahlke und Hekerle
Für Billard-Artistik-Staatsmeister Ken Dahlke und -Vizestaatsmeister Manfred Hekerle endete die Einzel-EM-Konkurrenz bereits in der Vorrunde. Dahlke musste sich in seiner Gruppe sowohl dem Franzosen Emmanuel Nirige (97:108) als auch Titelverteidiger Thomas Ahrens aus Deutschland (96:127) geschlagen geben. Hekerle unterlag dem in sehr starker Form agierenden Franzosen Anthony Marin (102:140) und stand auch gegen Lokalmatador und Topfavorit Hacı Arap Yaman aus der Türkei (51:120) klar auf verlorenem Posten. Den Titel holte der Türke Barış Çin, der im Finale den regierenden Welt­meister René Dericks mit 181:151 auf Distanz hielt.

Hat im Artistik-Team-Event gemeinsam mit Ken Dahlke noch eine weitere Chance auf EM-Edelmetall – Manfred Hekerle – Foto (c) Touch-PR/Helga Ackermann

Die „All-In-One“-Carambol-Europameisterschaften 2026 werden bis zum 15. März im Royal Seginus Hotel in Antalya ausge­tragen. In den kommenden Tagen fallen noch Entscheidungen in den folgenden Bewerben:

  • Dreiband Damen, 5-Kegel Teams – Finaltag am 11. März
  • Cadre 47/2, Billard-Artistik Teams – Finaltag am 12. März
  • Dreiband, 5-Kegel Damen – Finaltag am 14. März
  • Dreiband Damen Teams, Dreiband Herren Teams – Finaltag am 15. März

Weitere Informationen:
EM Cadre 71/2: https://www.eurobillard.org/events/ec71-2-526.html
EM Billard-Artistik: https://www.eurobillard.org/events/ec%20artistic%20ind-522.html
EM Dreiband-Damen: https://www.eurobillard.org/events/ec3c-ladies-524.html#infos
Confédération Européenne de Billard: https://www.eurobillard.org/index.html
Billard Sportverband Österreich: https://www.bsvoe.com/

(a.kronlachner@billardunion.at)


Allgemein, Classics, Karambol
Antalya, Arnim Kahofer, Cadre 71/2, Europameister, Goldmedaille, Michael Hikl

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