Skip to content
ÖBU
  • Über uns
    • Leitbild
    • Das Präsidium
    • Anti Doping
    • Genderkompetenz
    • Safe Sport
    • Presse
    • Struktur
  • Sparten
    • Carambol
    • Pool Billard
    • Snooker & English Billiards
  • Fördergeber
  • Download
  • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutz
  • Search Icon

ÖBU

Österreichische Billardunion

Hikl nach 28 Jahren wieder auf EM-Siegespodest • Bronze-Sensation im Cadre 47/2

Hikl nach 28 Jahren wieder auf EM-Siegespodest • Bronze-Sensation im Cadre 47/2

13. März 2026 Andreas Kronlachner

13.03.2026. Michael Hikl hat sich bei der Carambol-Billard-Europameisterschaft in Antalya kurz vor seinem 60. Geburtstag ein Riesengeschenk gemacht.

Der Wiener, der nur sehr schleppend in die kontinentalen Titelkämpfe gestartet war, holte gestern in seiner Abschlussdisziplin Cadre 47/2 sensationell die Bronzemedaille und stand erstmals seit 28 Jahren wieder auf einem EM-Siegespodest.

Der Cadre-71/2-Ex-Europameister (Anmerkung: im Jahr 1997 in Rochin, Frankreich) startete am vergangenen Mittwoch in seine Vorrundengruppe mit einem 200:165-Sieg gegen den Griechen Nikolaos Gerassimopoulos, unterlag dann aber Top­favorit Raymund Swertz mit 77:200. Der Niederländer spielte dabei eine perfekte Partie mit 200 Punkten in der ersten Aufnahme.

Im letzten Vorrundenspiel sicherte Hikl jedoch mit einem 200:43-Erfolg gegen den Tschechen Tomáš Cebula seinen zweiten Gruppenplatz und damit den Aufstieg ins Viertelfinale. Gegner war dort der Niederländer Jan-Gert Veldhuizen, der seine Vorrunde mit drei Siegen dominierte und die bis dahin zweitbeste Turnierleistung hinter seinem Landsmann Swertz zeigte.

Auch im Viertelfinale war Veldhuizen der zunächst tonangebende Spieler, erlaubte sich aber bei der auf 250 Punkte ange­setzten Partie nach seiner 236. Carambolage noch einen Fehler. Hikl, zu diesem Zeitpunkt bei 125 Punkten, nutzte diese Chance, brachte die Bälle gut unter Kontrolle und riss das Ruder mit einer Schlussserie von 125 noch herum.

Michael Hikl drehte in Antalya die Zeit zurück und holte sich seine erste EM-Medaille im Cadre 47/2 – Foto (c) Touch-PRE/Helga Ackermann

Im Semifinale warf der 5-fache Cadre-47/2-Staatsmeister (Anmerkung: letzter Titel in der Sportsaison 1998/99) noch einmal alles in die Waagschale, unterlag aber dem Franzosen Jean-François Florent am Ende mit 180:250.

„Der Auftaktbewerb Einband war total verkorkst. Da bin ich nicht ins Spiel gekommen. Die Wende war dann im Cadre 71/2 in meiner zweiten Partie. Ab dann ist der Ball gut gerollt, und ich bin durchgestartet. Im Cadre 47/2 habe ich die Gruppe gut überstanden, und das Viertelfinale war dann eine 4-Stunden-Partie, die mich alle Kraft gekostet hat. Im Halbfinale war es dann auch noch lange knapp, aber am Ende ist mir die Luft ausgegangen, nachdem ich nach dem Viertelfinale nur eine Stunde Regenerationszeit hatte. Alles in allem bin ich aber dort, wo ich hinwollte. Ich bin überglücklich über diese Medaille und möchte sie meinem Mentor Heinrich Weingartner widmen, der im letzten Jahr verstorben ist, und meiner Frau, die mir alle Kraft der Welt gibt und die ich unendlich liebe“, erklärte Hikl.

Den Cadre-47/2-EM-Titel sicherte sich Raymund Swertz. Der Niederländer dominierte die Konkurrenz, setzte sich im Finale mit 250:129 gegen Jean-François Florent durch und freute sich über seine vierte EM-Goldmedaille in dieser Disziplin.

Edelmetall im Cadre 47/2 gab es für v.l.n.r. Jean-François Florent (2.), Raymund Swertz (1.), Willy Gérimont (3.) und Michael Hikl (3.) – Foto (c) Touch-PR/Helga Ackermann

Bitteres Aus für Kahofer im Dreiband – kein Österreicher im Achtelfinale
Cadre-71/2-Europameister Arnim Kahofer verzichtete aufgrund einer Überschneidung mit der Dreiband-Einzelkonkurrenz auf eine Cadre-47/2-Teilnahme. Der Wiener musste sich dort aber im Match um den Einzug ins Achtelfinale dem bei Dreiband-Bundesliga-Vizemeister BC Neusiedl am See aktiven Spanier Sergio Jiménez knapp mit 47:50 geschlagen geben.

Kahofer wird nun noch abschließend den Dreiband-Teambewerb gemeinsam mit dem national ebenfalls beim BC Neusiedl aktiven Wiener Gerhard Kostistansky bestreiten. Kostistansky unterlag im Dreiband-Einzel in seiner Vorrunde zum Auftakt der neuen Dreiband-Europameisterin Therese Klompenhouwer aus den Niederlanden mit 18:40. Der achtfache Dreiband-Staatsmeister fand in seiner zweiten Partie zwar besser ins Spiel, konnte sein Ausscheiden trotz eines 40:33-Erfolgs gegen den Dänen Thomas Andersen aber nicht mehr verhindern.

Auch für den regierenden Staatsmeister Alexander Weiss und für 5-Kegel-Staatsmeister und Dreiband-Ass Karl Makik kam nach einem Sieg und einer Niederlage das Aus bereits in der Vorrunde.

Kegel-Team auf Platz 6 – Artistik-Duo auf Platz 8
Österreichs Nationalmannschaft im 5-Kegel-Billard erreichte unter 14 gestarteten Teams den sechsten Platz. In der Vor­runde setzten sich Karl Makik, Andreas Felser, Martin Jodl und Herbert Sedlak gegen Luxemburg nach sehr spannendem Spielverlauf mit einem 160:155-Erfolg im abschließenden Staffelmatch mit 4:1 durch und holten den Gruppensieg, nachdem Titelverteidiger Italien in dieser Gruppe kurzfristig nicht antrat (Anmerkung: Der italienische Verband zog alle EM-Starter unmittelbar vor Beginn der Wettkämpfe aufgrund der Gefahrensituation in Nahost zurück).

Österreichs 5-Kegel-Team vor dem Duell um den Viertelfinaleinzug gegen Luxemburg v.l.n.r. Herbert Sedlak, Henry Degreef, Martin Jodl, Gerard Goedert, Andreas Felser, Did Schintgen, Karl Makik, Giovanni Susca – Foto (c) privat

Im Viertelfinale war für Österreichs 5-Kegel-Elite jedoch gegen das B-Team Deutschlands nach knappen Niederlagen in beiden Einzelspielen und im Doppel nichts mehr zu holen. Den Titel holte Deutschlands A-Team gegen Dänemark.

Ebenfalls in ihrer Vorrunde erfolgreich blieben Artistik-Staatsmeister Ken Dahlke und Vizestaatsmeister Manfred Hekerle. Das Duo setzte sich nach starker Leistung gegen die favorisierten Teams aus Frankreich und Belgien durch, erlebte aber im Viertelfinale gegen die Türkei einen Einbruch, unterlag deutlich und musste sich am Ende mit Platz 8 zufriedengeben.

Ken Dahlke kam in der Gruppenphase des Team-Bewerbs an seinen Spitzenleistungslevel heran – Foto (c) Touch-PR/Helga Ackermann
War gemeinsam mit Ken Dahlke in der Team-Bewerb-Gruppenphase in Topform, dann ging aber auch ihm die Luft aus – Manfred Hekerle – Foto (c) Touch-PR/Helga Ackermann

Neuer Billard-Artistik-Team-Europameister ist Spanien. Die Iberer bezwangen im Finale die Türkei.

Die „All-In-One“-Carambol-Europameisterschaften 2026 werden bis zum 15. März im Royal Seginus Hotel in Antalya ausge­tragen. In den kommenden Tagen fallen noch Entscheidungen in den folgenden Bewerben:

  • Dreiband, 5-Kegel Damen – Finaltag am 14. März
  • Dreiband Damen Teams, Dreiband Herren Teams – Finaltag am 15. März

Weitere Informationen:
EM Cadre 47/2: https://www.eurobillard.org/events/ec%2047-2-523.html
EM Dreiband-Einzel: https://www.eurobillard.org/events/ec3c-ind-528.html
EM 5-Kegel Teams: https://www.eurobillard.org/events/ec5p-nt-525.html
EM Billard-Artistik Teams: https://www.eurobillard.org/events/ecart-nt-527.html
Confédération Européenne de Billard: https://www.eurobillard.org/index.html
Billard Sportverband Österreich: https://www.bsvoe.com/

(a.kronlachner@billardunion.at)


Allgemein, Classics, Karambol
Bronze, Cadre 47/2, Europameisterschaft, Michael Hikl

Post navigation

PREVIOUS
Arnim Kahofer verteidigt Europameistertitel im Cadre 71/2

Comments are closed.

Neueste Beiträge

  • Hikl nach 28 Jahren wieder auf EM-Siegespodest • Bronze-Sensation im Cadre 47/2
  • Arnim Kahofer verteidigt Europameistertitel im Cadre 71/2
  • EM-Silber für Poolbillard-Damen in Antalya – Baumgartner und Ouschan mit 9-Ball-Bronze
  • Kogelbauer erneut Dreiband-U25-Vizeeuropameister • Kahofer auf Cadre-71/2-Titelverteidigungskurs
  • Jasmin Ouschan verteidigt 8-Ball-EM-Titel in Antalya

Österreichische Billard Union
Scherbangasse 22
A-1230 Wien
www.billardunion.at
office@billardunion.at

Spartenfachverbände:
BSVÖ - Carambol
ÖPBV - Pool Billard
ÖSBV - Snooker

Impressum
Datenschutz
YouTube

© 2026   Copyright by Cashmir 2024 All Rights Reserved.