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Kogelbauer erneut Dreiband-U25-Vizeeuropameister • Kahofer auf Cadre-71/2-Titelverteidigungskurs

Kogelbauer erneut Dreiband-U25-Vizeeuropameister • Kahofer auf Cadre-71/2-Titelverteidigungskurs

10. März 2026 Andreas Kronlachner

10.03.2026. Nikolaus Kogelbauer sorgte gestern bei den „All-In-One“-Carambol-Europameisterschaften in Antalya für die zweite Medaille für Österreich.

Der Wiener musste sich in der Dreiband-U25-Konkurrenz erst im Endspiel dem Deutschen Amir Ibraimov mit 29:40 geschlagen geben und holte wie im Jahr 2023 die Silbermedaille.

Kogelbauer schaffte dabei die Qualifikation für die K.-o.-Endrunde ohne einen einzigen Sieg. Sowohl in seiner Auftaktpartie gegen den favorisierten Türken Seymen Özbaş als auch im zweiten Spiel seiner Vorrundengruppe gegen dessen Lands­mann Ataberk Çerkez lautete das Endergebnis 30:30-Unentschieden.

Der Wiener stieg aber trotzdem als Gruppenzweiter ins Achtelfinale auf, da sich Özbaş im türkischen Duell gegen Çerkez durchsetzte. Gegen den Spanier Sergio Martínez landete der bei Dreiband-Bundesligameister Pottendorf Aktive dann mit einem 40:34-Sieg seinen ersten vollen Erfolg und hielt anschließend auch im Viertelfinale dessen Landsmann Toni García mit 40:32 und im Semifinale Spaniens größte Dreiband-Nachwuchshoffnung, Daniel Sainz-Pardo, mit 40:38 auf Distanz.

Auf Finalgegner Ibraimov konnte Kogelbauer dann jedoch keinen großen Druck ausüben. Der Wiener geriet früh in Rück­stand, kämpfte laufend um den Anschluss, unterlag aber am Ende dem sehr abgeklärt agierenden Deutschen, der dem vor Kurzem mit Herren-Europameister Martin Horn errungenen Dreiband-Team-Vizeweltmeistertitel den nächsten großen Erfolg seiner jungen Karriere hinzufügte.

Erfolgreiche Rückkehr aus der „Juniorenpension“

„Ich bin ohne Erwartungen in die EM reingegangen, weil ich über zweieinhalb Jahre an keinem internationalen Einzelturnier teilgenommen und auch dazwischen sehr wenig trainiert habe. In der Vorrunde bin ich ohne Sieg als Gruppenzweiter durch­gerutscht, habe aber das Gefühl gehabt, dass ich ganz gut gespielt habe.“

„Im Achtelfinale habe ich meinen Gegner dann mit einer eher durchwachsenen Leistung gebogen. Da habe ich keinen Lauf gehabt, aber mit Kampf und Willen hat es geklappt. Das Viertelfinale war dann solide und vom Gefühl her deutlich besser, als es der Punktedurchschnitt am Ende vermuten lässt. Mein Gegner hat in der zweiten Hälfte so gut verteidigt, dass ich da nicht durchbrechen konnte, und deswegen hat es dann lange gedauert, bis ich die Partie zugedreht habe.“

„Der dritte Spanier hat dann gut gespielt, nachdem ich einen Superstart erwischt hatte. Er ist sehr gut zurückgekommen, und am Ende war es richtig knapp, weil ich einige Entscheidungsfehler gemacht habe, was die Lösungen anging. Da fehlt mir momentan einfach die Routine. Mit viel Willenskraft und Nervenstärke konnte ich das Halbfinale dann aber gewinnen. Im Finale habe ich aber nichts zu melden gehabt. Ich habe probiert, mich mit Händen und Füßen zu wehren, und habe auch gute Bälle gemacht. Amir ist aber schon eine Klasse für sich. Er hat sehr solide gespielt und auch schwierige Stellungen gelöst. Mit ihm hat der absolut beste Spieler des Turniers gewonnen, und mir bleibt nur, mich über meinen zweiten Platz nach meiner Rückkehr aus der ‚Juniorenpension‘ zu freuen“, erklärte Kogelbauer.

Die Medaillengewinner der Dreiband-U25-EM in Antalya v.l.n.r. Nikolaus Kogelbauer (2.), Amir Ibraimov (1.), Daniel Sainz-Pardo (3.), Abdullah Kaya (3.) – Foto (c) Touch-PR/Helga Ackermann

Kahofer erneut mit drei Vorrundensiegen
Cadre-71/2-Europameister Arnim Kahofer hat bei seinem Titelverteidigungsanlauf in Antalya bisher gute Figur gemacht. Der in der Classics-Auftaktdisziplin Einband mit dem Gewinn der Bronzemedaille bereits solide gestartete Wiener blieb gestern in der 71/2-Konkurrenz in seiner Vorrunde gegen den Franzosen Jean-François Florent (150:35), den Holländer Gert-Jan Veldhuizen (150:128) und den Griechen Nikolaos Gerassimopoulos (150:134) erfolgreich und stieg als Gruppensieger ins Viertelfinale auf.

Im Cadre 71/2 im Viertelfinale – Arnim Kahofer – Foto (c) Touch-PR/Helga Ackermann

Dort wartet heute der Belgier Patrick Niessen auf den Wiener, der bei einem weiteren Sieg im Semifinale entweder auf den Franzosen Willy Gérimont oder den Tschechen Marek Faus treffen würde. Österreichs zweiter Starter, Michael Hikl, verpasste mit einem Sieg und zwei Niederlagen den Aufstieg aus der Vorrunde.

Schweres Artistik-Los
Für Billard-Artistik-Staatsmeister Ken Dahlke und Vizestaatsmeister Manfred Hekerle endete die Einzel-EM-Konkurrenz ebenfalls bereits in der Vorrunde. Dahlke musste sich in seiner Gruppe sowohl dem Franzosen Emmanuel Nirige (97:108) als auch Titelverteidiger Thomas Ahrens aus Deutschland (96:127) geschlagen geben. Hekerle unterlag dem in sehr starker Form agierenden Franzosen Anthony Marin (102:140) und stand auch gegen Lokalmatador und Topfavorit Hacı Arap Yaman aus der Türkei (51:120) klar auf verlorenem Posten.

Die „All-In-One“-Carambol-Europameisterschaften 2026 werden bis zum 15. März im Royal Seginus Hotel in Antalya ausgetragen. In den kommenden Tagen fallen noch Entscheidungen in den folgenden Bewerben:

  • Billard-Artistik, Cadre 71/2 – Finaltag am 10. März
  • Dreiband Damen, 5-Kegel Teams – Finaltag am 11. März
  • Cadre 47/2, Billard-Artistik Teams – Finaltag am 12. März
  • Dreiband, 5-Kegel Damen – Finaltag am 14. März
  • Dreiband Damen Teams, Dreiband Herren Teams – Finaltag am 15. März

Weitere Informationen:
EM Dreiband U25: https://www.eurobillard.org/events/ec3c-u25-521.html
EM Cadre 71/2: https://www.eurobillard.org/events/ec71-2-526.html
EM Billard-Artistik: https://www.eurobillard.org/events/ec%20artistic%20ind-522.html
Confédération Européenne de Billard: https://www.eurobillard.org/index.html
Billard Sportverband Österreich: https://www.bsvoe.com/

(a.kronlachner@billardunion.at)


Allgemein, Dreiband, Karambol
Antalya, Europameisterschaft, Nikolaus Kogelbauer, Silbermedaille, U25

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